Hinweis: Dieser Beitrag bündelt eine Reihe meiner frühen Veröffentlichungen aus den Jahren 2013–2015 zu Mobilität, kostenlosem ÖPNV, Bürgerticket und der Zukunft von Unternehmen. Die Originalbeiträge sind dort entstanden, wo meine Arbeit als Zukunftsforscher begann; sie spiegeln den Diskussionsstand der Mitte-2010er-Jahre wider und werden hier in konsolidierter Form als historisches Dokument verfügbar gehalten.

Mobilität & ÖPNV: Argumente für ein anderes System

Kostenloser ÖPNV (2013/2014)

Mein Einstieg in die öffentliche Mobilitätsdebatte: Bereits 2013 plädierte ich für einen kostenlosen Öffentlichen Personennahverkehr — finanziert solidarisch durch eine Bürgerabgabe. Die Argumentation: Ein steuerfinanzierter ÖPNV wäre ökologisch effizienter, sozial gerechter und insgesamt günstiger als das damalige Finanzierungsmodell. Im Februar 2014 durfte ich diese Idee im Berliner Abgeordnetenhaus vorstellen.

Internationaler Vergleich (08/2014)

Ein Folgeartikel verglich Modelle aus Tallinn, Hasselt und anderen Städten, in denen der ÖPNV bereits ganz oder teilweise kostenfrei war. Die Daten zeigten: Steigende Fahrgastzahlen, sinkender Autoverkehr, mehr Lebensqualität — bei weitgehend stabilen Gesamtkosten.

Warum das Bürgerticket bald kommt (03/2015)

Im März 2015 prognostizierte ich, dass das Bürgerticket-Modell — eine Pflichtabgabe für alle Einwohner gegen unbegrenzte ÖPNV-Nutzung — zur europäischen Norm werden würde. Heute (2026) sehen wir mit dem 49-Euro/Deutschlandticket und ähnlichen Modellen in vielen Ländern eine ähnliche Bewegung — wenn auch noch nicht ganz das ursprünglich gedachte Bürgerticket.

Nachhaltigkeit & Zukunftsbilder

Nachhaltigkeit und Klimawandel (02/2014)

Eine erste systematische Auseinandersetzung mit den drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) und der Frage, warum Klimawandel und Nachhaltigkeit untrennbar verbunden sind. Viele der damaligen Argumente sind heute Konsens — andere wurden überholt von der Geschwindigkeit der Realität.

Die Zukunft der Unternehmen (04/2014)

Welche Rolle spielen Unternehmen im 21. Jahrhundert? Diese frühe Skizze argumentierte für eine erweiterte Verantwortung von Unternehmen jenseits reiner Shareholder-Logik — ein Diskurs, der sich seitdem unter Stichworten wie Stakeholder-Kapitalismus, ESG und „Purpose-driven Business“ weiterentwickelt hat.

Stand 2026 — was davon ist eingetroffen?

  • 49-Euro-Ticket / Deutschlandticket — als faktisches Bürgerticket inzwischen Realität, wenn auch nicht „kostenlos“.
  • Stadtkostenlos-Modelle — in mehreren EU-Städten erfolgreich umgesetzt (u.a. Luxemburg landesweit seit 2020).
  • Stakeholder-Kapitalismus / ESG — fester Bestandteil von Unternehmensstrategie geworden, allerdings teilweise abgekühlt durch jüngere Backlash-Bewegungen.
  • Klimakrise — die ökologische Dynamik ist deutlich schneller vorangeschritten als 2014 prognostiziert; viele Schwellen sind bereits überschritten.

Diese frühen Texte sind nicht mehr meine aktuelle inhaltliche Position auf jedem Detail-Punkt — aber sie zeigen die Entwicklungslinie meiner Arbeit. Aktuelle Analysen finden sich in den neueren Beiträgen unter Zlog.

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